Fenster in die Vergangenheit

Wie Trachtenpuppen unser Wissen über alte Zeiten erweitern

Kaum zu glauben, wie wenig über die Kleidung der ländlichen Bevölkerung vergangener Jahrhunderte bekannt ist. Was wir bis heute über die Sylter Trachten zu wissen glaubten, geht auf einige Zeichnungen und sehr wenige Originalstücke verteilt auf verschiedene Museen zurück. Daher ist der Fund von über 250 Jahre alten Trachtenpuppen von Föhr und Sylt bemerkenswert, ja fast schon sensationell. Die originalen Trachten werden seit Mitte des 18. Jahrhunderts in den Frankeschen Stiftungen in Halle aufbewahrt. 1931 wurden sie in Altona gezeigt und sinnigerweise originalgetreu kopiert. Silke v. Bremen ist auf die Kopien, und über diese auf die Originale, durch einen Zeitungsartikel aus jenen Tagen gestoßen. Die Altonaer Puppen werden jetzt im Sylter Heimatmuseum gezeigt. Sie erweitern das Wissen über die verschiedenen Formen der Trachten im nordfriesischen Raum beträchtlich. Die Ausstellung wurde durch das Einspielergebnis der letztjährigen »Living History« Spielzeit ermöglicht. Sie dauert noch bis zum 27. August an.

Wiebke Stitz hat in der Sylter Rundachau vom 26. Juni einen schönen Artikel anlässlich der Eröffnung verfasst, den Sie hier als PDF lesen können.

Besuchen Sie auch die Seiten von »Living History Sylt«. Dort steht die Broschüre mit vertiefenden Informationen zu den Puppen, ihrer Geschichte und ihrem Umfeld zum Download zur Verfügung (auf der Seite „Termine und Ablauf“).

Fragen an Silke von Bremen zur 10. Auflage der „Gebrauchsanweisung für Sylt“

Gebrauchsanweisung für Sylt von Silke v. Bremen, 10. Auflage 2017, Piper

Vor sechs Jahren erschienen die „Gebrauchsanweisung für Sylt“. Das gut 220 Seiten umfassende Buch hat sich seitdem zu einer der meistverkauften Sylt-Bücher entwickelt. Gerade ist deshalb die 10.Auflage des Reiseführers, der eher ein Erzählband von literarischer Qualität ist, erschienen. Im Interview gibt die kenntnisreiche Autorin Silke von Bremen, die auf Sylt längst zu den bekannten Persönlichkeiten zählt, Auskunft über die Eigenarten des Buches und ihr besonderes Verhältnis zur Insel.

Auf den Seiten der Sylter Rundschau können Sie aus diesem Anlass ein Interview mit Silke von Bremen lesen

»Keitum bringt sich auf den Punkt«

So betitelt die SHZ ihren Bericht zum öffentlichen Start der Aktion mit der das Bewusstsein für die lokale Geschichte geweckt und gestärkt werden soll. Initiiert von Mitgliedern der ‚Keitumer Runde‘ und der ‚Söl’ring Föriining‘ werden 20 Tafeln an historischen Ort aufgestellt, die leicht am roten Punkt erkannt werden. Von Silke v. Bremen stammen die Texte, die das Wichtigste zum jeweiligen Ort vermitteln. Den gesamten Artikel als PDF können Sie hier laden.Auf den Punkt gebracht – SHZ zu Geschichtspunkte Keitum

»Gebrauchsanweisung für Sylt« geht 2017 in die 10. Auflage

Am 1. März erscheint, rechtzeitig zur neuen Saison, aber bei weitem nicht nur für Inselbesucher, die 10. Auflage der »Gebrauchsanweisung für Sylt«. Der Verlag schreibt dazu:

»Von Friesen, Fremden und Freigeistern

Sylt ist viel mehr als nur die Insel der Reichen und Schönen – Einheimischen und Stammgästen gilt sie als Königin der Nordsee, als Paradies und Weltanschauung. Ehrlich und hautnah erzählt Silke von Bremen von den Segnungen des Tourismus und vom Glück, ein echter Sylter zu sein. Von Sansibar und Gosch, Pidder Lüng und anderen Inselgrößen; vom Leben in List, dem nördlichsten Ort Deutschlands, von Westerland als Insel-Metropole und vom bekanntesten FKK-Strand der Nation. Sie verrät, was berühmte Schriftsteller in die Sylter Heide und Maler zum Roten Kliff zog, wie lange ein Reetdach hält und was sich hinter »Wohnen im Warftgeschoss« verbirgt. Weiterlesen

»Auf den Sylter Spuren des Dritten Reiches«

september-Fuehrung-III-Reich-titel

In der Sylter Rundschau vom 24. September ‚rezensiert‘ Wiebke Stitz die Führung »Westerland – auf den Spuren des Dritten Reiches« die Silke von Bremen seit einigen Jahren mit großem Erfolg anbietet.

Allen Schwierigkeiten zum Trotze, Worte zu finden und den wenigen noch verbliebenen Zeitzeugen solche zu entlocken, wird das Geschehene in Silke von Bremens Führung beeindruckend lebendig. Auch weil neben gesellschaftlichen Entwicklungen Einzelschicksale in den Focus geraten. Lesen Sie den Artikel auf den Seiten der Sylter Rundschau oder hier als PDF.

»Auf Sylt guckt keiner komisch – auch, wenn du anders bist«

Die Fotografin und Bloggerin Verena Meier im Gespräch mit Silke v. Bremen über das Eingewöhnen auf der Insel, ihre Tipps für Touristen und Wünsche an die Gäste. Silke von Bremen vor dem Sylter Heimatmuseum

Die Nordsee-Insel Sylt gilt als das Urlaubsziel der Reichen und Schönen. Die Autorin und Gästeführerin Silke von Bremen lebt auf Sylt, auf einer Insel, auf der einerseits die Gäste unverhohlen ihren Reichtum zeigen, auf der andererseits die Einheimischen die teuren Häuser nicht mehr bezahlen können. Sylt ist eine Insel der Gegensätze: Sie bietet ihren Besuchern 40 Kilometer feinsten Sandstrand und den Tieren und Pflanzen zehn Naturschutzgebiete. Im Sommer befinden sich dort täglich 150.000 Menschen, bei nur 17.000 Einwohnern. Silke von Bremen erzählt von ihrem Leben auf der Urlaubsinsel und verrät ihre Lieblingsplätze.

Ich radle nach Keitum ins Heimatmuseum. Dort bin ich verabredet mit der Sylt-Kennerin überhaupt, Silke von Bremen. Sie lebt seit 27 Jahren auf der Insel und hat unter anderem das Buch „Gebrauchsanweisung für Sylt“ geschrieben. Ich gehe unter dem Wal-Kiefer am Eingang des Museums durch und werde herzlich von ihr begrüßt. Sie hat eine Thermoskanne mit Kaffee und frische Kirschen vom elterlichen Hof mitgebracht. Auf der Rückseite des Museums steht eine Bank. Hier sitzen wir, trinken Kaffee und spucken Kirschkerne auf den Rasen. Vor uns die herrliche Aussicht aufs Keitumer Watt. Das ganze Gespräch lesen Sie auf der Seite von Verna Meier: Link öffnet in neuem Tab
(Foto: Verena Meier)

Warum es so ist, wie es ist

Nicht alles an baulicher Substanz in Westerland stößt auf ungeteilte Zustimmung. Manchmal fragt man sich, wie es so weit kommen konnte. Aber es gibt für alles eine Erklärung.

Die Reise-Check-Reporterin Susanne Gebhardt war auf Sylt und hat Silke v. Bremen für die ARD interviewt.

Mit Judith Rakers unterwegs

Bei herrlichstem Sommerwetter wird im Auftrag des NDRs z.Zt. eine Inselreportage mit Judith Rakers gedreht. Silke v. Bremen war als Sylt-Kennerin gefragt und begleitete Frau Rakers einen Nachmittag durch Keitum und Westerland.Dreharbeiten mit Judith Rakers

UPDATE: Der ungefähr halbstündige Beitrag »Sylt… mit Judith Rakers« ist jetzt bis auf weiteres in der NDR-Mediathek und/oder hier zu sehen. (Sendetermine waren der 26. und der 27. August 2016)

Herzlich willkommen auf www.guideaufsylt.de!

Unter dem Veranstaltungskalender können Sie das neue Tourenangebot für die Saison 2016 finden und buchen.

Die erste öffentliche Führung und diesem Jahr – anlässlich des Weltgästeführertags – war ein großer Erfolg:  Am 21. Februar, dem Gründungstag des Weltverbandes der Gästeführer, wird jährlich der Weltgästeführertag begangen. Jedes Jahr führen zu einem variablen Motto deutschlandweit die Mitglieder des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland e.V. (www.bvgd.de) kostenlos Gäste durch ihre Stadt oder Gemeinde.

Silke v. Bremen lud zu der Führung „Grünkohl, Gründerzeit und Grünalgen“ und bat um eine Spende für das neue Blindentastmodell, dass in Alt Westerland stehen wird.

Die TeilnehmerInnen – darunter der Rotary Club aus Flensburg, RC Flensburg-Nordertor – spendeten insgesamt 1.400 Euro.

Und Sie dürfen sich freuen: im nächsten Jahr wird es neben den Führungen wieder ein „Living History Sylt“ Projekt in Keitum geben. Noch schöner, noch spannender, noch berührender. Nähere Infos unter www.living-history-sylt.de

TeilnehmerInnen-WGTV-2016